Hörnlein Erfolgsgeschichten

Im richtigen Moment richtig zugepackt – bei Hörnlein kann das die Karriere in einer Weise beflügeln, die man selbst nie für möglich gehalten hätte. 

Die Frau in der Männerdomäne

Sonja Frey, Dipl. Wirtschaftsingenieurin (FH) | Controlling bei der Hörnlein Group

Ihr Weg bei Hörnlein sah wie aus?

Nach meinem Studium wurde ich als erste Vertriebscontrollerin eingestellt. Dort konnte ich mich viel mit unseren Produkten und deren Fertigung auseinandersetzen und die Firma von Grund auf kennenlernen. Nach 2 Jahren habe ich dann die Stelle als Unternehmenscontrollerin angeboten bekommen und bin seitdem für die Ergebnisrechnung zuständig. Seit meinem Einstieg ist unsere Abteilung von 2 auf 5 Controller angewachsen und ich freue mich, als Dienstälteste immer ein zuverlässiger Ansprechpartner für meine Kollegen zu sein. 

Heute sind Sie 10 Jahre bei Hörnlein. Gibt es für Sie in dieser Zeit einen besonders schönen Moment, an den Sie sich gerne zurück erinnern?

Es gab einige schöne Momente mit den Kollegen, vor allem seit es bei Hörnlein mehr Veranstaltungen für die Mitarbeiter gibt, wie z.B. die Grillfeste im Sommer. Aber besonders freut es mich natürlich, dass ich hier meinen Mann kennengelernt habe. Er arbeitet im Einkauf und als Vertriebscontrollerin habe ich dann öfters nach den aktuellen Materialpreisen im Einkauf nachgefragt...

Was glauben Sie woran es liegt, dass immer noch überwiegend Männer in Führungspositionen sind und wie könnte man die Frauenquote verbessern?

Aus meiner Sicht gibt es dafür zwei Gründe. Zum einen werden Frauen oft unterschätzt, bzw. ihre Fähigkeiten nicht als solche anerkannt. Wer als Frau in eine Führungsposition kommen möchte, muss sich an die „Männerwelt“ anpassen. Zum anderen sind in unserer Gesellschaft immer noch überwiegend die Frauen für Familie und Haushalt zuständig. Solange wir dieser Doppelbelastung ausgesetzt sind, wird es keine Verbesserung der Quote geben. Es muss also erst mal generell ein Umdenken stattfinden.

Was spricht Sie bei Hörnlein besonders an?

Zu Beginn meiner Karriere hat mir besonders das familiäre Umfeld gefallen und auch sehr geholfen; jeder hat jeden gekannt und man konnte auch jeden um Rat fragen. Mittlerweile sind wir ganz schön gewachsen, aber die flachen Hierarchien gibt es zum Glück immer noch. Außerdem habe ich mittlerweile ein sehr breites Aufgabengebiet, das viel Einblick in die verschiedenen Bereiche der Firma ermöglicht und damit auch einige Abwechslung bietet.

Welche Botschaft haben Sie für Studentinnen/Absolventinnen?

Sich nicht entmutigen lassen und seinen eigenen Weg suchen! Es ist leider immer noch so, dass man als Frau in technischen Bereichen von manchen Leuten nicht ernst genommen wird. Ich hatte so eine prägende Erfahrung in meinem technischen Vorpraktikum im Werkzeugbau: Mein (männlicher) Praktikumskollege stand an der Fräsmaschine und ich sollte daneben „mit den Augen lernen“. Ich bin dann einfach selber zu einem Mitarbeiter gegangen, der bereit war, mir etwas zu zeigen. Und CNC-Programmierung war schlussendlich dann auch interessanter als die alte manuelle Fräsmaschine!

Vom Assistent der Werkleitung zum Geschäftsführer

Jan Šišlák, Dipl. Maschinenbauingenieur | Geschäftsführung bei der Hörnlein Group am Standort Šahy/Slowakei

Was waren besondere Meilensteine?  

Bei mir waren es zwei Erkenntnisse. Erstens, dass ich mich bei der Arbeit nicht langweilen möchte und außerdem etwas bewegen will. Die zweite Erkenntnis war mehr oder weniger eine Folge daraus: Nicht nur ich entwickle mich mit Hörnlein weiter, sondern auch Hörnlein wächst mit mir.

Was zeichnet Hörnlein als Arbeitgeber für Sie besonders aus?  

Die einzigartige Kombination von einem langjährig etablierten Familienunternehmen mit einer innovativen „Start-up-Einstellung“ und gleichzeitig extremer Professionalität. Dies erlaubt den Mitarbeitern, sich auf allen Ebenen zu verwirklichen und das eigene Potenzial zu entdecken, sowie sich weiterzuentwickeln. All das führt zu einem Spitzenteam und Spitzenleistungen. Die Anwendung von modernsten Technologien ermöglicht, dass man immer am Puls der Zeit arbeitet und die Unternehmung sich stetig weiterentwickelt. Das macht Spaß!

Was bereitet Ihnen bei Ihrer Tätigkeit am meisten Freude?

Es gibt manchmal natürlich auch Phasen, da kommt irgendwie alles auf einmal und dennoch empfinde ich bei meiner Tätigkeit immer viel Freude. Mit Zielstrebigkeit und Begeisterung kann man innerhalb von kürzester Zeit Ergebnisse sehen. Ständig entstehen bei uns neue Technologien, Prozesse und Projekte. Man arbeitet viel vernetzt im Team. Es gibt es zahlreiche Stand-up-Meetings, viel Austausch auch standortübergreifend. Dadurch werden wir von Tag zu Tag effizienter. Die Dynamik ist toll.

Welche Perspektiven bietet Hörnlein international?

Es gibt hier unglaublich viele Perspektiven. Dies können wir gut mit unserem Businessmodel von Hörnlein Produktionsdienstleistungen veranschaulichen, welches einen Standortaufbau an einem Auslandsstandort in Rekordzeit erlaubt. Auch für unsere Mitarbeiter, die alle Produkte und Prozesse weltweit begleiten, sind die Möglichkeiten äußerst vielfältig.

Warum ist Hörnlein für Ingenieure ein interessanter Arbeitgeber?

Hörnlein bietet die Möglichkeit anzuwenden, was noch nicht in Anwendung ist. Denn schließlich arbeiten Hörnlein und seine Ingenieure an der Entwicklung des Automobils der Zukunft mit. Die Kombination von zahlreichen neuen Technologien, erprobten Fertigungsprozessen und unseren präzisen Fertigungstechnologien – alles aus einer Hand, was der Kunde sich sonst mühsam von einer Vielzahl von Lieferanten zusammenkaufen muss, das ist etwas, was es so am Markt nicht gibt und somit unser Wettbewerbsvorteil. Davon profitieren alle Mitarbeiter auch bezüglich ihrer persönlichen Weiterentwicklung. Man bekommt ein unglaublich breites und vielfältiges Wissen aus vielen Themengebieten.

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